SPI GmbH zeigt neue Blechsoftware auf der Euroblech 2016

Ahrensburg, August 2016. In der Prozesskette Blech bedienen Software-Lösungen von SPI den Übergang vom Design zur Fertigung. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Erstellung der präzisen Abwicklung, deren Berechnung sich nach den zum Einsatz kommenden Maschinen, nach den genutzten Werkzeugen und den verwendeten Verfahren  richtet. SPI zeigt die neuen Versionen auf der Euroblech 2016 in Hannover in Halle 11, Stand B105.

Die von SPI GmbH vorgestellte SheetMetal Software, die für Autodesk Inventor und SolidWorks zur Verfügung steht, vereinfacht die Blechkonstruktion und liefert auch da nachbearbeitungsfreie Abwicklungen, wo andere Systeme aussteigen. Dabei bleibt der Anwender mit SPI in seiner gewohnten Konstruktionsumgebung (Verarbeitung diverser Importformate: *.step, *.igs, *.iges, *.prt, *.asm, *.CATPart, *.CATProduct u.a.). Die Abwicklung wird mit allen fertigungsrelevanten Informationen direkt an CAM-Applikationen zum Stanzen/Nibbeln, Lasern und Biegen übergeben (Exportdaten für Bystronic, Cybelec, Delem, CADMAN B, TruTops, PN4000 etc.). Die durchgängige Lösung definiert sich so als Schnittstelle zwischen der jeweiligen Konstruktionsumgebung und der Fertigung. Präzise, fehlerfrei, kostengünstig, schnell.

Durch den werkzeugbezogenen Ansatz wird die Abwicklung 100% fertigungsgerecht, d.h. unter Berücksichtigung der aus dem Kanten resultierenden Biegeradien erstellt. Dabei werden auch benötigte Eckfreistellungen den realen Biegeradien angepasst. Weil es für die SPI Software nicht entscheidend ist, welcher Biegeradius in der Konstruktion erzeugt wird, ist es prinzipiell auch möglich, Konstruktionen ganz ohne Radien zu entwerfen, aus denen dann ebenfalls ein fertigungsgerechtes Abwicklungsergebnis resultiert.

Zu den Anwendern der SPI Blechsoftware gehören sowohl Hersteller als auch Lohnfertiger. Mit SPI ist der Kunde in der Lage, seine eigenen Konstruktionen, aber auch importierte Modelle zeitnah und fertigungsgerecht abzuwickeln. SPI SheetMetal kompensiert dabei Ungenauigkeiten in der Konstruktion importierter Teile durch einstellbare Toleranzoptionen. Das effiziente Vorgehen, das SPI unterstützt, macht auch "Losgröße 1" wirtschaftlich.

Die aktuelle, von Autodesk zertifizierte Version für Autodesk Inventor® 2017 liegt nun vor. Highlights der neuen Version des langjährigen Autodesk-Entwicklungspartners SPI GmbH sind das Feature  "Werkzeugerkennung lernen" und der komplett überarbeitete "SPI Data Editor".

Die SPI Software kann die Geometrie einer "unbekannten" Umformung, deren Fertigungsinformationen und Positionierung "lernen". Dazu öffnet der Anwender ein Blechteil mit dem entsprechenden Werkzeug und startet das Kommando "Werkzeugerkennung lernen". Anschließend muss er lediglich diese Umformung anwählen sowie die Positionierung und die Fertigungsinformationen für die Abwicklung festlegen. SPI lernt diese Information und erkennt bei Abwicklungsvorgängen von jedem Blechteil, das eine identische 3D-Geometrie aufweist, automatisch alle fertigungs­relevan­ten Da­ten. Eine vormals erforderliche Einzelbehandlung solcher Umformungen gehört damit der Vergangenheit an.

Die Materialverwaltung wurde grundlegend überarbeitet. Mit Hilfe des neuen SPI SheetMetal Data Editor werden Technologiedaten in Abhängigkeit von Werkstoff und Werkzeug oder Werkzeuggruppe festgelegt. Die Art und Weise, wie die Verkürzung ermittelt werden soll, wird im Programm durch Einstellung entsprechender Parameter definiert. Dafür genutzte Formeln und Tabellen werden ebenfalls im SheetMetal Data Editor verwaltet.

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